Lindenzauber 2026 –
indenzauber 2026 – zwei Tage voller Geschichten
Am 26. und 27. September 2026 wurde der Kindergarten KinderReich in Bassum für zwei Tage zu einem Ort voller Märchen, Begegnungen und Fantasie. Nach rund 25 Jahren kehrte damit die Idee eines Märchenfestes an ihren ursprünglichen Ort zurück.
Sechs Erzählerinnen und Erzähler gestalteten einen Märchenabend für Erwachsene und einen bunten Nachmittag für Kinder, Familien und alle, die Geschichten lieben. Rund 30 bis 40 Gäste kamen am Samstagabend, am Sonntag dürften es im Laufe des Nachmittags etwa 300 bis 350 Besucherinnen und Besucher gewesen sein.


Wie der Lindenzauber entstand
Der Wunsch nach einem Märchenfest begleitet mich schon lange. Als Märchenerzählerin möchte ich zeigen, dass Märchen nicht nur Geschichten aus vergangenen Zeiten sind. Sie erzählen von Mut, Angst, Hoffnung, Klugheit, Verlust und Neubeginn – und damit von Dingen, die auch heute zu unserem Leben gehören.
Mit dem KinderReich fand sich schließlich nicht nur ein passender Ort. Leiter Thomas Gickel brachte auch die Idee ein, den Lindenzauber in den Tag der Regionen einzubinden. So kehrte das Märchenfest zugleich an den Ort zurück, an dem bereits vor rund 25 Jahren ein erster kleiner Vorläufer stattgefunden hatte.
Der Name sollte ebenfalls in Bassum verwurzelt sein: Aus der Lindenstadt wurde der Lindenzauber.

Ein Abend voller Märchen
Am Samstagabend gehörte die Bühne ganz den Geschichten.
Die unterschiedlichen Erzählweisen machten dabei den besonderen Reiz aus: leise und nachdenklich, humorvoll, geheimnisvoll oder begleitet von Harfenklängen.
Bei der Begrüßung verglich ich die Erzählenden mit einem Orchester: Jede Stimme, jedes Tempo und jede Art zu erzählen klingt anders – und gemeinsam entsteht daraus ein besonderer Abend.
Eine Besucherin brachte die Atmosphäre später sehr schön auf den Punkt: Sie habe „wieder einmal sein eigenes Herz schlagen“ hören können.






Am Sonntag wurde das ganze Haus zum Märchenort
Am Sonntag öffneten sich Zauberwald, Feenschloss, Drachenhöhle und Sternenturm.
Die Gäste konnten selbst auswählen, welchen Geschichten sie lauschen wollten. Dazwischen wurde gebastelt, gemalt, in Büchern gestöbert, Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.
Besonders schön war die Mischung der Generationen: Kleinkinder saßen neben Eltern und Großeltern, Kinder liefen mit Kronen und Zauberstäben durch die Räume, und auch Erwachsene ließen sich von den Geschichten anstecken.
Ein Besucher war eigentlich nur gekommen, um seiner Frau aus dem Kindergarten-Team zu helfen. Nach einer ersten Erzählrunde blieb er jedoch auch für weitere – weil ihn die Atmosphäre und die Geschichten selbst gepackt hatten.







Aus Räumen wurden Märchenwelten
Bevor der erste Gast kam, gab es viel zu tun.
Räume wurden dekoriert, Schilder angebracht, Technik aufgebaut, Banner verteilt, Plakate aufgehängt und die Webseite gestaltet. Cedric Spitzer alias Fruxz entwickelte dafür eigens ein WordPress-Theme und setzte lindenzauber.de technisch und gestalterisch um.
Auch viele andere machten mit: Stadt Bassum, Bauhof, Stadtbücherei, KinderReich, Erzählkreis, Familie, Unterstützende und Sponsoren.







Lindenzauber in Zahlen
2 Tage · 6 Erzählende · 4 Erzählräume · 16 Erzählrunden · 30–40 Gäste am Abend · rund 300–350 Besucherinnen und Besucher am Sonntag · 1 Bastelstube · 1 Büchertisch · viele helfende Hände



Presse und Stimmen
Bereits im Vorfeld berichteten Kreiszeitung und Weser-Kurier über das geplante Märchenfest. Auch nach der Veranstaltung griff die Presse den Lindenzauber auf.
(Wir versuchen die Links dazu hier zu veröffentlichen)
Danke
Ein Fest wie dieses entsteht nicht allein.
Unser Dank gilt allen Erzählenden, Förderern und Sponsoren, dem Team des KinderReichs mit Thomas Gickel, der Stadt Bassum, der Stadtbücherei, Susanne Vogelberg und dem Tag der Regionen, dem Bauhof, dem Bürgerbus, Christian Hubert für die Technik, Fruxz für die Webseite, den Helfenden bei Aufbau, Abbau und Dekoration sowie allen, die im Hintergrund mitgedacht und mit angepackt haben.
Und natürlich danken wir unserem Publikum – fürs Kommen, Zuhören, Staunen und Weitertragen der Geschichten.

Was bleibt?
Am Sonntagabend wurden die Räume wieder zu normalen Räumen.
Aber Bilder, Begegnungen und Geschichten bleiben.
Und eines ist sicher:
Noch einmal 25 Jahre wollen wir bis zum nächsten Lindenzauber nicht warten.


